Abnehmen – Ein halbes Kilo in 5 Minuten
Ich war Blutspenden! Ich versuche jedes Mal, wenn das DRK bei uns zum Blutspenden aufruft (4 Mal im Jahr), auch hinzugehen. Da ich ansonsten normalerweise kein Geld spende, beruhige ich so mein Gewissen
.
Das Rote Kreuz ist ein gemeinnütziger Verein, und so bekommt man kein Geld fürs Blutspenden. Wohl aber andere Dinge. Als erste ist das hervorragende Abendessen zu nennen, dass die Gruppe aus unserem Ort immer zubereitet. Denn nach dem Blutspenden kann man sich ordentlich den Bauch voll schlagen. Aber das ist nur zweitranig. Erstrangig ist die Untersuchung, die das Blut durchläuft. Es wird im Labor auf Probleme untersucht und wenn es was zu bemängeln gibt, wird man angeschrieben. Bisher habe ich nichts vom Roten Kreuz gehört, was dann heißt, es ist alles in Ordnung.
Das einzige, was es zu Meckern gibt, sind manchmal längere Wartezeiten, wenn es voll ist. Am besten nimmt man jemanden mit, dann ist es nicht so langweilig. Aber normalerweise trifft man auch so genug Bekannte.
Der Ablauf ist folgendermaßen:
An der Anmeldung bekommst du einen Fragebogen mit den Fragen, ob du gesund genug zum Spenden bist, oder ob was anderes dagegenspricht. Du musst mindestes 50 KG wiegen und 18 Jahre alt sein.
Dann wird deine Temperatur und ein Blutwert getestet (HB).
Danach geht’s zum Doktor. Der misst den Blutdruck und entscheidet letztendlich, ob du Blut spenden darfst.
Dann geht’s zu den Liegen. Dort wird abschließend und anonym gefragt, ob dein Blut für andere verwendet werden kann. Du könnstet ja irgendeine Krankheit haben, von denen deine Begleiter nichts wissen sollen.
Dann kommt die Nadel in den Arm und dir wird 0,5 Liter Blut abgezapft.
Anschließend musst du dich noch ein paar Minuten hinlegen.
Jetzt ist eigentlich Schluss. Aber weil du gerne noch was trinken sollst, gibt’s das tolle Abendessen.
Blutspenden hat für mich einen Doppelnutzen: Ich tue was Gutes für die Gemeinschaft und mein Blut wird untersucht.